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INVESTMENTS

KERALUX

Bestrahlungseinrichtung zur Behandlung der Augenerkrankung Keratokonus

Die erste DIOPTEX Innovation, die für eine Ausgliederung in ein eigenes Unternehmen zur globalen Vermarktung vorbereitet wird ist KERALUX (Produktdetails siehe -> hier). KERALUX ist international patentiert, wurde bereits 2018 als Medizinprodukt für die Behandlung am Menschen in der EU zugelassen und hat sich auch im klinischen Alltag als überlegene Behandlungsmethode bewährt.

KERALUX dient zur Behandlung des Keratokonus. Diese fortschreitende Erkrankung führt zu einer erheblchen Sehverschlechterung und in vielen Fällen zu einer faktischen Erblindung. KERALUX kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindern und die Sehkraft erhalten.

Epidemiologie

In Europa leidet ca. 1 Person pro 2000 Einwohner bis 1 Person pro 1000 Einwohner an Keratokonus. In anderen Regionen der Welt tritt die Erkrankung noch viel häufiger auf. Insbesondere im Mittleren Osten liegt die Häufigkeit im einstelligen und in endemischen Gebieten manchmal sogar im zweistelligen Prozentbereich. Mit zunehmender Verbesserung der Diagnostik steigt auch in den Industrieländern die relative Häufigkeit in der Bevölkerung an. Die Crosslinking Behandlung wird eingesetzt, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und eine faktischen Erblindung zu vermeiden. Daher sollte die Behandlung frühzeitig am Beginn der Erkrankung eingesetzt werden, wenn die Sehschärfe noch relativ gut ist. Die Erkrankung bricht normalerweise im Alter zwischen 10 und 30 Jahren aus. Häufig verschlechtert sich die Erkrankung schon im Teenageralter rapide, sodaß Patienten im Alter von unter 20 Jahren oft schon faktisch blind sind. Leider hält der stabilisierende Effekt der Crosslinking Behandlung oft nur 5 Jahre an und muß dann wiederholt werden.

Aus den epidemiologischen Zahlen lässt sich die Anzahl der medizinisch notwendigen Behandlungen wie folgt abschätzen:

Global sind über 7 Mio Augen behandlungsbedürftig!

Aussicht

Bisher war die Produktion bei DIOPTEX während der Evaluierung der Marktpräsenz nach der Zulassung von KERALUX als Medizinprodukt auf wenige Tausend Stück pro Jahr ausgelegt. Bei diesen Stückzahlen ist die Produktion teuer und der Deckungsbeitrag vergleichsweise niedrig. Erst bei einer Produktion jenseits der 15.000 Stück pro Jahr kann der Deckungsbeitrag entscheidend erhöht, der notwendige Gewinn erzielt und die Basis für eine erfolgreiche globale Expansion gelegt werden. Ziel ist es global zumindest 100.000 Behandlungen pro Jahr in den nächsten Jahren zu erreichen.

Für die Umsetzung einer globalen Verbreitung der Behandlung sind 3.5 Mio Euro an Wachstumskapital in das ausgegliederte Unternehmen notwendig. Der Finanzierung ist derzeit in Vorbereitung. Mit der Umsetzung des spin-off soll möglichst in Q1/2022 begonnen werden.

Das Projekt wird von den international führenden Augenspezialisten auf diesem Gebiet und bisher behandelten Patienten unterstützt.