INVESTMENTS

KERALUX

Bestrahlungseinrichtung zur Behandlung der Augenerkrankung Keratokonus

Die erste Innovation, die für eine Ausgliederung in ein eigenes Unternehmen zur globalen Vermarktung vorbereitet wird ist KERALUX (Produktdetails siehe -> hier). Investoren können sich hier für eine Beteiligung vormerken lassen und detailiertere Informationen anfordern.

KERALUX dient zur Behandlung des Keratokonus. Diese fortschreitende Erkrankung führt zu einer erheblchen Sehverschlechterung und in vielen Fällen zu einer faktischen Erblindung. KERALUX kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindern und die Sehkraft erhalten.

Epidemiologie

In Europa leidet ca. 1 Person pro 2000 Einwohner bis 1 Person pro 1000 Einwohner an Keratokonus. In anderen Regionen der Welt tritt die Erkrankung noch viel häufiger auf. Insbesondere im Mittleren Osten liegt die Häufigkeit im einstelligen und in endemischen Gebieten manchmal sogar im zweistelligen Prozentbereich. Mit zunehmender Verbesserung der Diagnostik steigt auch in den Industrieländern die relative Häufigkeit in der Bevölkerung an. Die Crosslinking Behandlung wird eingesetzt, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und eine faktischen Erblindung zu vermeiden. Daher sollte die Behandlung frühzeitig am Beginn der Erkrankung eingesetzt werden, wenn die Sehschärfe noch relativ gut ist. Die Erkrankung bricht normalerweise im Alter zwischen 10 und 30 Jahren aus. Häufig verschlechtert sich die Erkrankung schon im Teenageralter rapide, sodaß Patienten im Alter von unter 20 Jahren oft schon faktisch blind sind. Leider hält der stabilisierende Effekt der Crossllinking Behandlung oft nur 5 Jahre an und muß dann wiederholt werden.

Aus den epidemiologischen Zahlen läßt sich die Anzahl der medizinisch notwendigen Behandlungen wie folgt abschätzen:

In der Tabelle ist nur 1 Erkrankter pro 2000 Einwohner gerechnet. Tatsächlich sind es eher doppelt so viele. Außerdem wurden nicht mit 2 betroffenen Augen pro Erkranktem gerechnet, sondern im Mittel nur mit 1.8, da nicht in jedem Fall die Erkrankung, obwohl immer beidseitig vorhanden, an beiden Augen ausbricht. Allerdings herrscht weitgehender Konsens unter den Experten, dass besonders bei noch sehr jungen Patienten (Teenager) trotzdem auch jenes Auge, wo die Erkrankung bislang nicht ausgebrochen ist, behandelt werden sollte. Der Grund ist, dass hier die Wahrscheinlichkeit, dass die Erkrankung auch am zweiten Auge ausbricht und eine Sehverschlechterung eintritt, sehr hoch ist.

 

Angebot

Derzeit ist die Produktion bei DIOPTEX auf wenige Tausend Stück pro Jahr ausgelegt. Bei diesen Stückzahlen ist die Produktion teuer und der Deckungsbeitrag vergleichsweise niedrig. Erst bei einer Produktion jenseits der 15.000 Stück pro Jahr kann der Deckungsbeitrag entscheidend erhöht und die Basis für eine erfolgreiche globale Expansion gelegt werden.

Für die Umsetzung einer globalen Verbreitung der Behandlung sind 3 Mio Euro an Wachstumskapital in das ausgegliederte Unternehmen notwendig. Drei Jahre nach Markteintritt, ist mit einer Rendite für diese Investition von zumindest 20 - 30 % pro Jahr zu rechnen.

In welcher Form die Beteiligungen am Unternehmen angeboten werden soll, wird derzeit noch evaluiert.